Medieninformation vom 25. Juni 2018

IHK begrüßt konsequente Verfolgung von Ladendiebstählen: Klares Signal

Die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg begrüßt den von Landes-Justizminister Guido Wolf angekündigten Wegfall der Bagatellgrenze bei Ladendiebstählen. Bisher werden Diebstahl-Anzeigen unterhalb der Wertgrenze von 25 Euro selten verfolgt.
IHK Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez: „Für unsere Händler ist der Wegfall ein wichtiges und starkes Signal, das klarstellt: Kein Diebstahl ist eine Bagatelle - egal, ob jemand ein Handy für 600 Euro oder eine Haarbürste für
fünf Euro stiehlt.“
Die Bagatellgrenze löse bei vielen der knapp 8.000 Händler in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg Frustration aus. In Baden-Württemberg entstehe jährlich ein Schaden in Höhe zwischen 500 und 700 Millionen Euro. Organisierte Gruppen würden viel in kleinen Mengen stehlen, somit also oft unter die Bagatellgrenze fallen. Und bei Kleinbeträgen würden die angezeigten Fälle oft nicht verfolgt.
Adrian Müller, Inhaber von vier Fitzroy Fashion-Filialen in Villingen-Schwenningen und kommendes Mitglied im IHK-Einzelhandelsausschuss, fügt hinzu: „Diebstähle sind geschäftsschädigend und führen zu unberechenbaren Kostensummen. Die gesetzliche Verfolgung muss besonders wegen den organisierten Diebesbanden strenger durchgesetzt werden.“
Die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg informiert und berät den lokalen Handel im Bereich Sicherheit und Prävention von Diebstahl. So führt die IHK am 22. Oktober eine kostenfreie Veranstaltung zum Thema „Ladendiebstahl“ in der IHK in VS-Villingen durch.
Sie als Inhaber eines Handelsunternehmens sind willkommen sich an der Veranstaltung anzumelden