Medieninformation vom 23. Mai 2018

Vernetzung und Kooperation: Landesstudie sieht herausgehobene Stellung von IHK und Technologieverbund TechnologyMountains in der Region

Zunehmende Komplexität von Produkten, Produktionsprozessen und Dienstleistungen, immer kürzere Produktzyklen oder die zunehmende Digitalisierung von Geschäftsmodellen und Produktion stellen gerade kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) in vielen Branchen vor immer größere Herausforderungen. Für kleine Betriebe wird es zunehmend schwieriger, Innovationen im Alleingang zu entwickeln. Unternehmen setzten deshalb in den letzten Jahren verstärkt auf Kooperations- und Innovationspartner, etwa andere Unternehmen, Hochschulen, Universitäten oder außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. „Der Austausch und Transfer von Wissen und Technologien wird damit immer wichtiger“, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez.
Eine vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg in Auftrag gegebene Untersuchung der regionalen Innovationssysteme im Land bestätigt jetzt eine herausgehobene Stellung der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg sowie des IHK-Technologieverbundes TechnologyMountains für die Themen Vernetzung und Kooperation in der Region. Von allen regionalen Intermediären weisen die beiden Akteure die mit Abstand höchste Zahl an Kooperationspartnern auf.
Die Wissenschaftler vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und der Prognos AG, welche die Untersuchung im Auftrag des Wirtschaftsministeriums durchgeführt haben, betonen, dass sich das Vorhandensein von zentralen Mittlern positiv auf die Innovationsaktivitäten der kleinen und mittelständischen Unternehmen vor Ort auswirke. „In unserer Region gibt es eine große Anzahl mittelständischer Unternehmen, insbesondere aus den Branchen Werkzeugbau, Kunststofftechnik, Elektronik, Mechatronik, Maschinenbau, Automatisierungstechnik, Mikrosystemtechnik und Medizintechnik, die äußerst offen zu Vernetzung und Technologietransfer eingestellt sind und oftmals zu den Marktführern zählen“, so Albiez weiter.
Bereits seit mehreren Jahren setzt die IHK verstärkt auf Vernetzung und Technologietransfer, zum Beispiel mit dem IHK-Technologieverbund TechnologyMountains und mit zwei regionalen Technologietransfermanagern, die insbesondere KMU mit einem breiten Dienstleistungsportfolio unterstützen. „Die Ergebnisse der Untersuchung bestätigen, dass wir mit unseren Beratungs- und Dienstleistungsangeboten für den Wissens- und Technologietransfer gut aufgestellt sind“, freut sich TechnologyMountains-Geschäftsführer Thomas Wolf.

Hintergrund:
Ziel der vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und der Prognos AG im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg durchgeführten Untersuchung war es herauszuarbeiten, inwiefern durch eine zielgerichtete Vernetzung von Intermediären des Wissens- und Technologietransfers in den Regionen die Innovationskraft von kleinen und mittleren Unternehmen gesteigert werden kann. Weitere Informationen sowie die Studie finden sich auf der Internetseite des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg unter: https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/