Medieninformation vom 15. Mai 2019

Gespräche zur Zukunft mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier

In der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg gab es im vergangenen Jahr insgesamt 2.826 Neugründungen im Bereich der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg. Dies bedeutet eine leichte Steigerung, womit sich der Trend der vergangenen Jahre fortsetzt. Positiv sei vor allem eine weitere Zahl, sagt IHK-Gründungsberaterin Marlene Hauser: „Mit 70,6 technologieorientierten Gründungen pro 10.000 Einwohnern liegt die Rate in unserer Region doppelt so hoch wie im Bundesschnitt.“
Marlene Hauser freut sich daher besonders, dass Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, die Region ausgesucht hat, um die Ideen seines Hauses zur geplanten Gründungsoffensive „GO!“ persönlich vor Ort zu erläutern. Am Donnerstag, 23. Mai, spricht Peter Altmaier ab 14 Uhr im Kraftwerk Rottweil über zusätzliche Impulse und die Stärkung des Gründer- und Unternehmergeistes in Deutschland. Die Veranstaltung führt die IHK gemeinsam mit der Clusterorganisation TechnologyMountains durch.
„Im Dialog zwischen Gründerszene, Wirtschaft und Politik können wir während des Termins mit Wirtschaftsminister Peter Altmaier ak​​​​​​​tuelle Fragen diskutieren und erörtern, wie wir Gründungen und Betriebsübergaben noch besser unterstützen können“, sieht IHK-Hauptgeschäftsführer Thomas Albiez dem Auftritt Altmaiers mit Spannung entgegen. Denn, so Albiez und Hauser, die Politik könne viel zu einer gelingenden Gründerszene beitragen: „Weniger Bürokratie, flächendeckendes schnelles Internet, flexible Arbeitszeitregelungen, intelligente Förderprogramme – die Liste der Hausaufgaben ist lang.“
„Wir wollen mit der Veranstaltung herausstreichen, dass es auch um die Bedeutung von Unternehmerinnen und Unternehmern für die Soziale Marktwirtschaft geht - gerade auch in den Regionen - und die Wertschätzung, die sie verdienen“, so die IHK-Gründungsexpertin.
Die IHK bietet ein breites Angebot mit Informationsveranstaltungen, Sprechtagen, Seminaren und Einzelberatungen, um das Thema Gründung zu befördern. Im Rahmen des Gründernetzwerkes soll ganz konkrete Hilfe in den ersten Jahren gegeben werden. Es geht um den Austausch der Gründer untereinander, Lernen durch Vorträge und Unternehmensbesuche, bei denen Best-Practice-Beispiele vorgestellt werden.
Der aktuell veröffentlichte Gründerreport der deutschen IHK-Organisation für 2018 zeigt auf, dass das Gründungsgeschehen in der Republik nach wie vor eher verhalten verläuft. Zwar zeichne sich eine Trendwende ab, da die Zahl der Beratungen kontinuierlich steigt und vor allem Frauen gesteigertes Interesse an Gründungen zeigen, doch das Tempo muss nach übereinstimmender Meinung von IHK und Wirtschaftsministerium weiter zulegen.
Für Marlene Hauser besitzt auch das Thema Unternehmensnachfolge in diesem Zusammenhang hohe Bedeutung. Zahllose mittelständische Unternehmen in der Region stehen vor einem Generationenwechsel und suchen neue Eigentümer. Auch hier seien unternehmerisch denkende Menschen gefragt, die mit Schwung und Ideen den Fortbestand etablierter Unternehmen sichern.
Anmeldung zur Veranstaltungen sind noch über die Internetseite der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg möglich unter www.ihk-sbh.de/altmaier.