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Innovation

InnovationInnovation heißt Erneuerung. Sprachgebräuchlich ist jedoch eher der Begriff „Erfindung" bekannt.

Baden-Württemberg zählt zu den innovativsten Regionen Deutschlands. Und das nicht nur wegen den großen Unternehmen, wie Daimler oder Bosch. Gerade der Mittelstand ist sehr innovativ.

Die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg ist vor allem mittelständisch geprägt. Hier gibt es eine große Anzahl von sogenannten kleinen mittelständischen Unternehmen, die in ihren Märkten zu den Marktführern zählen. Der Hauptgrund dafür ist, dass diese Unternehmen innovativ sind. Sie warten nicht darauf, dass sie die Produkte oder Dienstleistungen eines großen Unternehmens kopieren können, sondern versuchen, den Wettbewerbern mit Innovationen immer einen Schritt voraus zu sein. Doch benötigt dies auch einen großen Aufwand. Richtlinien müssen eingehalten werden. Innovationen sollten unbedingt gewerblich geschützt werden. Außerdem benötigt ein Entwicklungsprojekt enorme finanzielle und zeitliche Aufwendungen.


DIHK-Innovationsreport 2015/2016:

Der Mittelstand hierzulande kann bei seinen Innovationsaktivitäten mit den großen Unternehmen nicht Schritt halten. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter mehr als 1.000 innovativen Betrieben.

"Während im kommenden Jahr bei den größeren Unternehmen weit mehr als die Hälfte ihre Innovationstätigkeiten ausweiten will, sind es bei den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) nur gut 40 Prozent", berichtete DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben der "Welt am Sonntag" von den Ergebnissen der Erhebung. Dies sei ein Drittel weniger als noch im Jahr 2010.

"Deutschland droht im internationalen Wettbewerb zurückzufallen, wenn sich immer mehr KMU aus dem Innovationsgeschehen zurückziehen", warnte Wansleben. "Gerade vor dem Hintergrund des zunehmenden Digitalisierungsdrucks ist diese Entwicklung besorgniserregend."

Als Bremsen für die Innovationsanstrengungen des Mittelstandes nannte er vor allem den Mangel an Fachkräften, den zu hohen Bürokratieaufwand und fehlendes Wagniskapital. Auch der Schutz des geistigen Eigentums, etwa von Patenten, mache den Betrieben zu schaffen.

"Unter dem Strich geben die Unternehmen den Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung in Deutschland nur die Note befriedigend", so der DIHK-Hauptgeschäftsführer. "Das ist zu wenig, um auf Dauer in der Spitzenliga mitzuspielen."

Die Herausforderungen der Digitalisierung seien unter solchen Voraussetzungen für KMU nur schwer zu stemmen: "Zwar wollen insgesamt knapp vier von zehn Unternehmen stärker als bisher betriebliche Prozesse digitalisieren, und jeder dritte Betrieb will verstärkt neue Produkte und Dienstleistungen mit Hilfe digitaler Techniken entwickeln – aber es sind vor allem die Großen, die voranschreiten."

Damit kleine und mittlere Unternehmen gerade auf dem Land bei dieser Entwicklung nicht auf der Strecke blieben, benötigten sie vor allem eine flächendeckende Breitbandversorgung, mahnte Wansleben. Zu einem innovationsfreundlichen Umfeld zählten aber auch eine weitere Stärkung der "Mint"-Fächer in den Schulen sowie ein Abbau von Bürokratie, etwa bei Zulassungs- und Genehmigungsverfahren.
(Quelle: www.dihk.de)

Sie finden den neuen DIHK-Innovationsreport mit allen Ergebnissen untenstehend zum Download.

Innovationsreport 2015/2016


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