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Energie

Energie

Die Versorgung mit Energie ist eine wesentliche Voraussetzung für die Produktion, das Wachstum der Wirtschaft und somit für die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen. Sie muss auf der Grundlage eines Energie-Mix in der Versorgung sicher, für unsere Umwelt verträglich aber auch möglichst kostengünstig sein. 

Die IHK-Organisation berät zu Fördermöglichkeiten im Energiebereich und grundsätzlichen Energiefragen. Weiterhin unterstützt sie bei der Kontaktvermittlung zu Energieversorgern und Beratungsunternehmen zur Lösung individueller Energieprobleme, informiert zu Themen der Energiepolitik und fördert die Energieeffizienzaktivitäten ihrer Unternehmen durch persönliche Gespräche, Veröffentlichungen und Veranstaltungen.


Aktuelles aus dem Bereich Energie

Energie- und Stromsteuer: Neue Meldefrist für Unternehmen eingeführt

Im Energie- bzw. Stromsteuerrecht sind derzeit 15 Steuerbegünstigungs- bzw. -entlastungstatbestände  als staatliche Beihilfen einzuordnen - bspw. § 9b des Stromsteuergesetzes (Steuerentlastung für Unternehmen des produzierenden Gewerbes) und § 10 des Stromsteuergesetzes (Erlass, Erstattung oder Vergütung in Sonderfällen, sog. Spitzenausgleich). Für diese müssen begünstigten Unternehmen jeweils bis zum 30. Juni eines Jahres  Anzeigen oder Erklärungen über die tatsächlich erfolgten/realisierten Entlastungshöhen des Vorjahres abgegeben werden. Diese erste Anzeige/Erklärung nach EnSTransV erfolgt lediglich für den Zeitraum vom 01.07.2016 bis 31.12.2016. Ab 2018 sind dann alle im Vorjahr erfolgten Entlastungen anzuzeigen/zu erklären.

Für "Nachzügler" scheinen die Zollämter im Jahr 2017 eine verspätete Meldungen bis zum 31.07. zu akzeptieren. Weitere Informationen unter: https://enstransv.zoll.de


Förderung energieeffizienter Querschnittstechnologien nun auch für Großunternehmen

Nach der Veröffentlichung der neuen Richtlinie zum Einsatz hocheffizienter Querschnittstechnologien am 10.05.2016 können ab sofort wieder Anträge für dieses Programm gestellt werden. Dabei sind für Ersatz oder Neuinstallation der förderfähigen Technologien und Anlagen Investitionszuschüsse von bis zu 30% möglich. Erstmals können nun auch große Unternehmen die Förderung beantragen. Unterschieden wird zwischen Maßnahmen zum Ersatz einzelner Anlagen (Kosten bis zu 30.000 Euro) und Systemischen Optimierungen, für die Einbindung von Anlagen in ein technisches System (Kosten über 100.000 Euro bzw. 150.000 Euro für große industrielle Pumpen).

Einzelmaßnahmen:
Der Ersatz einzelner Anlagen oder Anlagenteile wird in folgenden Bereichen gefördert:

  • Elektrische Motoren und Antriebe
  • Pumpen für industrielle und gewerbliche Anwendungen
    (neu: Kreiselpumpen)
  • Ventilatoren in lufttechnischen Anlagen
  • Wärmerückgewinnungs- bzw. Abwärmenutzungsanlagen
    (neu: Abwasserwärme)
  • Dämmung industrieller Analgen bzw. Anlagenteile
    (keine Gebäudeheizungen, Rohre)


Systemoptimierung und Neuinstallationen:
Die Steigerung der Energieeffizienz des optimierten Systems muss mindestens 25 Prozent betragen. Dieser Nachweis kann Sie durch ein Energiekonzept erbracht werden.
Neu ist: Gefördert wird die Erneuerung bzw. die Neuinstallation eines Systems zur Einbindung hocheffizienter Technologien (z. B. Druckluftsystem mit Anschlüssen, Steuerung, Wärmerückgewinnung, Wärmemengenzählung). Hierbei können auch mehrere Technologien einbezogen werden.
Neu ist auch: Industrielle Großpumpen werden mit maximal 150.000 Euro gefördert. Außerdem kann jetzt eine Neuinstallationen von Anlangen oder Anlagensystemen gefördert werden, etwa eine zusätzliche Ausstattung einer neuen Druckluftanlage mit Wärmerückgewinnung. Erforderlich hierzu ist, dass die zusätzlichen Komponenten ebenfalls die Effizienz-Kriterien erfüllen.

Quelle: BMWi


Energieberatungsprogramm läuft seit 1. Januar 2015 über das BAFA!
Die bekannte Beratungsprogramm "Energieberatung Mittelstand für KMU" hat zum 1. Januar 2015 zum BAFA "geweschselt". Anträge können über die Homepage des BAFA seit Beginn des Jahres online gestellt werden. Antragsberechtigt sind weiterhin kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und des sonstigen Dienstleistungsgewerbes sowie Angehörige der Freien Berufe mit Sitz und Geschäftsbetrieb in Deutschland, denen keine Entlastung im Rahmen des Spitzenausgleichs (§ 10 Stromsteuergesetz und § 55 Energiesteuergesetz) gewährt wird. Ebenso nicht antragsberechtigt sind Unternehmen, die im laufenden oder im vergangenen Kalenderjahr einen Antrag nach den §§ 63 ff. EEG (Besondere Ausgleichsregelung) gestellt haben.

Weitere Informationen und eine Möglichkeit zur Antragsstellung finden Sie hier.


Ihr Ansprechpartner


Marcel Trogisch

Telefon: 07721 922-170
Fax: 07721 922-9170
E-Mail: trogisch@vs.ihk.de

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