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Gesundheitswirtschaft


Steuerliche Vergünstigungen

Der BWIHK hat das Merkblatt zur finanziellen Förderung von betrieblichen Maßnahmen der Gesundheitsförderung gemäß der gesetzlichen Änderungen überarbeitet. Es gewährt einen kurzen Überblick für Unternehmer zu den neuen, aktualisierten Regelungen aus § 3 Nr. 34 EStG. Zum Merkblatt "Steuerfreibetrag für betriebliche Gesundheitsförderung - 500 Euro pro Mitarbeiter/-in und Jahr" gelangen Sie hier...


Die Perspektiven für die zukünftige Entwicklung der Gesundheitswirtschaft sind vielversprechend. Wachstumstreiber sind vor allem der medizinisch-technische Fortschritt, der zunehmende Anteil an Best Agern und Senioren sowie das steigende Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung. Nicht zuletzt aufgrund dieser Trends gilt die Gesundheitswirtschaft als Leit- und Zukunftsbranche, der erhebliche Entwicklungschancen zugesprochen werden.
In der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg hat die Gesundheitswirtschaft eine große Bedeutung und hohe Ausprägung. Insgesamt werden durch die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg fast 930 Mitgliedsbetriebe aus dem Bereich der Gesundheitswirtschaft betreut und vertreten.

Insgesamt stellt die Gesundheitsbranche mit 30.562 sozialversicherungs-pflichtig Beschäftigten 15,3 Prozent aller Beschäftigten in der Region. 1.522 Betriebsstätten  – einschließlich der öffentlich-rechtlichen Einrichtungen – zählen zur Gesundheitswirtschaft. Dies entspricht 11,7 Prozent aller Unternehmen in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. Somit ist sie ein bedeutsamer Wirtschaftsbereich. (Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Statistik-Service Südwest, Stand 30.06.2016). Somit ist sie ein bedeutsamer Wirtschaftsbereich.

Die regionale Gesundheitswirtschaft ist vor allem von der Dominanz der Medizintechnikunternehmen – primär im Landkreis Tuttlingen – gekennzeichnet. Die schwäbische 34.000-Einwohner-Stadt Tuttlingen gilt branchenintern als „Weltzentrum der Medizintechnik“. Fast zweihundert Betriebe sind unmittelbar mit der Herstellung von chirurgischen und medizintechnischen Erzeugnissen beschäftigt. Von Skalpellen, Scheren und Pinzetten über OP-Leuchten und Sterilcontainer-Systemen bis hin zu Endoskopen für mikroinvasive Chirurgie und Lasersysteme findet man in der Stadt Tuttlingen und den umliegenden Kommunen nahezu alles.

Neben Weltmarktführern ist die regionale Wirtschaft vor allem von der Vielzahl kleiner und mittelständischer Betriebe geprägt. Mit fast 12.230 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sind nahezu 40 Prozent aller in der Gesundheitswirtschaft Erwerbstätigen in der gesamten Region Schwarzwald-Baar-Heuberg im Wirtschaftszweig „Medizinische Produkte und Geräte“ tätig. Daher setzt sich die „MedicalMountains AG“, eine gemeinsame Gesellschaft der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, der BIOPRO Baden-Württemberg GmbH und des Landkreises Tuttlingen vor allem für die Belange der regional ansässigen Medizintechnikunternehmen ein. Sie ist beispielsweise mit Blick auf die Vorhaben der EU hinsichtlich der Zulassung und Regulierung von Medizinprodukten aktiv.

In Bezug auf die regionale Verteilung der Unternehmen in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg lässt sich festhalten, dass sich 39 Prozent aller Betriebe des Gesundheitssektors im Schwarzwald-Baar-Kreis befinden. Im Schwarzwald-Baar-Kreis gibt es einige prädikatisierte Kur- und Erholungsorte, davon vier mit dem Prädikat „heilklimatischer Kurort“ (Bad Dürrheim, Königsfeld, Schönwald und Triberg). Zudem ist Bad Dürrheim die einzige Stadt Baden-Württembergs mit der Prädikatskombination heilklimatischer Kurort, Soleheilbad und Kneipp-Kurort und zählt damit zu den höchst prämierten Kurorten Deutschlands. Der Schwarzwald-Baar-Kreis zeichnet sich grundsätzlich durch eine Vielzahl von Gesundheitseinrichtungen wie Rehabilitations- und Fachkliniken sowie einem Klinikum für die Zentralversorgung mit einer großen regionalen und überregionalen Ausstrahlung aus.


Ihre Ansprechpartnerin


Anne Spreitzer

Telefon: 07721 922-156
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