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Das Ursprungszeugnis

Viele Länder verlangen für die bei ihnen eingeführten Waren Ursprungszeugnisse (engl. Certificate of Origin) oder andere Dokumente wie etwa bescheinigte Handelsrechnungen.

Das Ursprungszeugnis (UZ) ist eine Urkunde, auf dem die nationale Zugehörigkeit einer Ware dokumentiert wird. Dieses Zertifikat kann weltweit genutzt werden und unterstützt handelspolitische und zollrelevante oder kundespezifische Anforderungen im internationalen Warenverkehr, zum Beispiel:

Importseitige Anforderungen:

  • Kontrolle der Warenströme
  • Durchführung von Antidumping-Maßnahmen
  • Überwachung von Importbeschränkungen und Importkontingenten

Privat- / unternehmensrechtliche Verpflichtungen:

  • Durchführung von Preis- und Qualitätskontrollen
  • Kundenwunsch
  • In Verbindung mit Akkreditiv- und anderen Zahlungsformgeschäften

Die zuständige Industrie- und Handelskammer (IHK) stellt auf Antrag Ursprungsdokumente für ihre Unternehmen in Deutschland aus. Die rechtliche Grundlage ist § 1 Abs. 3 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und Handelskammern vom 18. Dezember 1956. Das Statut der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg gibt den örtlichen und sachlichen Wirkungskreis für die Beantragung und Ausstellung von Ursprungszeugnissen sowie sonstigen Bescheinigungen wieder.

Statut:
Die Muster solcher Ursprungszeugnisse haben eine bestimmte Form und können in größeren Gebinden oder auch einzeln bei der IHK oder einem Formularverlag erworben werden.
Mit Hilfe einer Ausfüllhilfe kann das Dokument am PC ausgefüllt und ausgedruckt werden. Was dabei beachtet werden muss, finden Sie in der Ausfüllhilfe oder in der Ausfüllanleitung.Das Dokument wird einschließlich des Antrags der IHK zum Bescheinigen vorgelegt. Eine elektronische Abwicklung ist möglich. Informationen erhalten Sie bei Ihrer IHK.

Verlagsmuster

Ausfüllhilfe

Anleitung

Langzeiterklärung der IHK für den nichtpräferenziellen Ursprung


Hinweis zur Verwendung der Ursprungszeugnisformulare mit Angabe „Europäische Gemeinschaft“:
Die Formulare mit „Europäische Gemeinschaft“ können weiter verwendet bzw. aufgebraucht werden. Es besteht eine Übergangszeit bis einschließlich 30. April 2019, für die ein Ursprungszeugnis mit „Europäische Gemeinschaft“ oder „Europäische Union“ beantragt werden kann. Ab 1. Mai 2019 werden dann nur  noch Ursprungszeugnisse mit dem Aufdruck „Europäische Union“ ausgestellt.


Einige Länder verlangen bei der Einfuhr von Waren eine Kennzeichnung mit dem Ursprungsland, unabhängig von den zollrechtlichen Anforderungen einer Warenverkehrsbescheinigung oder eines Ursprungszeugnisses.

Eine aktuelle Übersicht des Mendel-Verlags, in Zusammenarbeit mit der IHK Stuttgart, gibt Hinweise bei welchen Ländern eine entsprechende Kennzeichnung der Ware erforderliche ist.

Übersicht


Ihre Ansprechpartnerin


Ingrid Schatter

Telefon: 07721 922-120
Fax: 07721 922-9120
E-Mail: schatter@vs.ihk.de