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Unternehmensnachfolge




In vielen mittelständischen Unternehmen ist der Generationenwechsel ein aktuelles Thema. Vielen Unternehmen droht sogar die Stilllegung, weil ein geeigneter Nachfolger nicht zur Verfügung steht.

Die rechtzeitige und systematische Vorbereitung einer Unternehmensnachfolge ist eine wesentliche Voraussetzung für den dauerhaften Erhalt des Betriebes. Fehler bei der Übergabe können zu Unternehmenskrisen bis hin zur Betriebsaufgabe führen. Viele Unternehmensinhaber haben keinen Nachfolger aus der Familie. Für sie ist es wichtig, rechtzeitig einen geeigneten externen Übernehmer zu finden und auf die Betriebsführung vorzubereiten.

Eine Betriebsübergabe bzw. –übernahme ist meist ein sehr komplexer Vorgang, der ebenso vielen allgemeinen wie individuellen Kriterien unterliegt. Viele Bereiche der Unternehmensnachfolge sind derart umfassend, dass sie nur mit Hilfe von Experten richtig beurteilt und eingeschätzt werden können.

Aktuelles

Herausforderung Unternehmensnachfolge
Neuauflage 2017

In vielen mittelständischen Unternehmen in Baden-Württemberg ist der Generationswechsel ein aktuelles Thema. Zahlreichen Unternehmen droht die Stilllegung, weil sich kein geeigneter Nachfolger finden lässt. Unweigerlich stellt sich die Frage, wie der Bestand der in den nächsten Jahren zur Übergabe anstehenden Unternehmen und ihrer Arbeitsplätze langfristig gesichert werden kann.

Broschüre (pdf)


Unternehmensnachfolge - Personen - Fakten - Serviceangebote
Der viel zitierte demografische Wandel macht auch vor den Unternehmerinnen und Unternehmern nicht halt. In den nächsten vier Jahren geht es in Deutschland in 135.000 Unter­nehmen um die Nachfolge.

Broschüre


DIHK-Nachfolgereport 2015

Umfrage zur Unternehmensnachfolge

Mehr Senior-Chefs denn je möchten hierzulande ihren Betrieb übergeben; gleichzeitig ist die Zahl potenzieller Nachfolger auf ein Rekordtief gesunken: Der Report zur Unternehmensnachfolge, den der DIHK im November 2015 vorgelegt hat, zeigt Engpässe in der ganzen Breite des Mittelstandes auf.
Cover DIHK-Report Unternehmensnachfolge 2014

"Die Zahl der Unternehmer im Rentenalter wächst weiter", fasste DIHK-Präsident Eric Schweitzer die Ergebnisse der Erhebung zusammen. "Nachfolger sind häufig nicht in Sicht."

In Handel und Gastronomie gebe es mittlerweile doppelt so viele übergabereife Unternehmen wie potenzielle Interessenten, so der DIHK-Präsident. "In der Industrie kommen sogar fünf Alt-Inhaber auf einen möglichen Übernehmer." Insgesamt finden der Analyse zufolge 43 Prozent der Senior-Chefs in Deutschland keinen Nachfolger, so viele wie nie zuvor.

"Größtes Hemmnis bei der Unternehmensnachfolge bleibt die Finanzierung", berichtete Schweitzer, "– und das, obwohl das Finanzierungsumfeld generell mit historisch niedrigen Zinsen derzeit äußerst günstig ist." Trotzdem habe fast jeder zweite Nachfolger Finanzierungsprobleme.

"Und aktuelle Pläne des Baseler Ausschusses zur europäischen Bankenregulierung würden die Situation noch verschärfen", so Schweitzer weiter: "Wenn Banken künftig Zinsrisiken pauschal mit Eigenkapital unterlegen müssten, dann würden Langfristkredite erheblich teurer", warnte er. Und die seien gerade auch bei Betriebsübernahmen notwendig.

"Diese Pläne gehören deshalb zurück in die Schublade", forderte der DIHK-Präsident. "Darüber hinaus muss die Politik Anreize für mehr Unternehmernachwuchs setzen." Hierzu zähle neben einer mittelstandsfreundlichen Erbschaftsteuer die flächendeckende "Vermittlung von Unternehmertum in Schulen".

Dem aktuellen DIHK-Report zur Unternehmensnachfolge liegen mehr als 20.000 Kontakte der Experten aus den Industrie- und Handelskammern mit Senior-Unternehmern und Existenzgründern zugrunde. Sie finden die Untersuchung "Rekordhoch an Senioren, Rekordtief an Nachfolgern" rechts oben zum Download.

Dort stehen auch frühere Ausgaben des Nachfolgereports zum Abruf bereit.

(c) www.dihk.de


Ihre Ansprechpartnerin


Lena Schmiedeknecht

Telefon: 07721 922-348
Fax: 07721 922-9348
E-Mail: schmiedeknecht@vs.ihk.de

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