Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)

EU veröffentlicht Genehmigung zur KWK-Eigenversorgung

Nachdem die Kommission Anfang August eine Pressemitteilung zur beihilferechtlichen Notifizierung der Einigung mit der Bundesregierung zur KWK-Eigenversorgung veröffentlicht hat, ist die Genehmigung nun auch abrufbar. Demnach bleibt es für alle Anlagen unter 1 MW und über 10 MW bei einer EEG-Belastung von 40 Prozent. Gleiches gilt für Anlagen von Unternehmen, die sich auf Liste 1 im Anhang 4 des EEG befinden.
Anders als bisher kommuniziert, gelten für Unternehmen der Liste 2 im Anhang 4 des EEG die gleichen Regelungen wie für alle anderen Unternehmen. Demnach werden die ersten 3.500 Vollbenutzungsstunden zur Eigenversorgung mit 40 Prozent EEG-Umlage belegt. Danach werden 160 Prozent Umlage fällig, so dass ab 7.000 Vollbenutzungsstunden die volle Umlage für alle kWh zu entrichten ist. Für Anlagen, die vor dem 1. Januar 2018 erstmals zur Eigenversorgung genutzt wurden, gelten Übergangsregelungen.
Hinweis: Alle Anlagen, die vor dem 1. August 2014 erstmals zur Eigenerzeugung genutzt wurden, gelten als Bestandsanlagen und sind nicht von dieser Einigung betroffen.
Die Regelung muss noch in das EEG integriert werden. Dies soll nach letzten Informationen aus dem Ministerium bis Ende des Jahres geschehen.