BAFA-Förderung Energieeffizienz

Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft

Zum 1. Januar 2019 wurden die Investitionszuschüsse zum Einsatz hocheffizienter Querschnittstechnologien (QST) durch die Richtlinie  Förderung von Energieeffizienz und Prozesswärme aus Erneuerbaren Energien in der Wirtschaft ersetzt und um einige interessante Komponenten erweitert. Die Energieeffizienzförderung durch Investitionszuschüsse  in Unternehmen wird künftig in einem Programm, welches mehrere Module enthält, zusammengefasst.
  • Das Programm ist in vier Module unterteilt:
    • Querschnittstechnologien (Pumpen, Motoren, Ventilatoren, usw.) für schnelle Effizienzgewinne,
    • Erneuerbare Energien zur Prozesswärmebereitstellung,
    • Mess-, Steuer- und Regelungstechnik sowie Energiemanagementsoftware zur Unterstützung der Digitalisierung,
    • Technologieoffene Förderung von Investitionen, die Strom- oder Wärmeeffizienz steigern.
  • Die Fördersätze wurden angehoben:
    • bei Effizienzmaßnahmen 40 % der förderfähigen Investitionskosten für kleine und mittlere Unternehmen (große Unternehmen 30 %),
    • bei Prozesswärmetechnologien, die erneuerbare Energien nutzen, 55 % für kleine und mittlere Unternehmen (große Unternehmen 45 %),
    • Max. Förderung: 10 Mio. Euro pro Antragsteller oder Projekt.
  • Beantragung:
    • direkter Investitionszuschuss weiterhin beim BAFA oder
    • Kredit mit Teilschulderlass (Tilgungszuschuss) über die Hausbank bei der KfW.
Das Förderpaket richtet sich an Unternehmen aller Branchen und Größen, Stadtwerke und Energiedienstleister. Darüber hinaus sind alle Fördermodule akteurs-, sektor- und technologieoffen ausgestaltet. Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz sind unternehmensspezifisch unterschiedlich und können von der Nutzung hocheffizienter Standardtechnologien bis hin zu passgenauen Systemlösungen und -optimierungen reichen.
Gerne unterstützen wir Sie bei Ihrer Förderrecherche!
Viele mögliche Ansatzpunkte für die Optimierung des Energieeffizienzstatus Ihres Unternehmens ergeben sich schon im Rahmen des KEFF-Checks, einem kostenfreien und unverbindlichen Vororttermin bei Ihnen im Unternehmen.
Einige Maßnahmen sind oft direkt umsetzbar. Und wenn es komplexer wird, haben wir eine Übersicht von Experten aus der Region. Gerne begleitet Sie KEFF-Effizienzmoderator Simon Scholl, Telefon: 07721 922-14, simon.scholl.keff-bw@vs.ihk.de, bei Ihrem Vorhaben!