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IHK-Positionen
07.12.2011: Erleichterungen bei der Zuwanderung sinnvoll
Als positiv wertet die IHK-Organisation, dass die Regierung mit der „Blue Card" Fachkräfte aus Nicht-EU-Staaten anwerben möchte. [mehr]
09.11.2011: Schuldenbremsen europaweit einführen, durch Ausgabenbegrenzung einhalten! IHK-Organisation zum aktuellen Gutachten des Sachverständigenrates
Eine Lösung der Schuldenkrise steht und fällt mit der glaubwürdigen Konsolidierung in den Mitgliedstaaten selbst. Ein Abbau der jeweiligen Staatsschulden ist für die Auszahlung weiterer Hilfsgelder und für die Wiederherstellung des Vertrauens in die Stabilität der Währungsunion unerlässlich. [mehr]
14.10.2011: IHK-Report zur Unternehmensnachfolge 2011: „Fachkraft Chef" gesucht!
Die „Fachkraft Chef" wird immer mehr zum Engpassfaktor beim Generationswechsel in deutschen Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt die IHK-Organisation in seinem aktuellen Report zur Unternehmensnachfolge. Inzwischen hat bereits mehr als jeder dritte Unternehmer große Schwierigkeiten, den richtigen Nachfolger für seinen Betrieb zu finden", so die IHKs. „Allein 2010 wurden infolgedessen rund 1.800 Unternehmen mit insgesamt mehr als 23.000 Arbeitsplätzen aufgegeben."
11.10.2011: IHK begrüßt Diskussion um Einführung einer PKW-Maut
Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer hat die Einführung einer PKW-Maut nach Österreim Vorbild ins Gespräch gebracht. Dr. Gerhard Lehmann, Vorsitzender des IHK-Verkehrsausschusses, sieht hier im Detail zwar noch einige Fragen offen, hält den Vorstoß in der Sache aber für nachvollziehbar. [mehr]
06.07.2011: IHK-Präsident: Beabsichtigte Steuersenkung nachvollziehbar
Die Bundesregierung hat zum 1. Januar 2013 eine Steuersenkung angekündigt. IHK-Präsident Dieter Teufel kommentiert diese Absichtserklärung:
„Grundsätzlich ist festzuhalten, dass die aktuelle Bundesregierung Steuersenkungen im Koalitionsvertrag verankert hat. Darum ist und bleibt es legitim, sie auch realisieren zu wollen. [mehr]
28.07.2011: IHK-Präsident begrüßt Ergebnis des Stresstests zu Stuttgart 21
Stuttgart 21 hat den Stresstest bestanden. Für den Präsidenten der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, Dieter Teufel, lässt das nur den Schluss zu, das Bauvorhaben nun zügig voranzubringen:
„Allen Unkenrufen zum Trotz hat Stuttgart 21 den Stresstest bestanden. Die SMA-Experten haben die Leistungsfähigkeit des neuen Bahnknotens überprüft und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass er die erwartete Mehrleistung erbringt. Für die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg steht der Wiederaufnahme der Bauarbeiten darum nichts mehr im Wege. Im Gegenteil: Eile ist geboten! Jeder weitere Zeitverlust treibt die Kosten für das Projekt nur noch mehr in die Höhe - wofür am Ende der Steuerzahler gerade stehen muss. [mehr]
25.05.2011: Strengere Gründungsförderung gut für das Gründerklima
Für sinnvoll hält die IHK-Organisation die heute vom Kabinett beschlossene Reform des Gründungszuschusses für Arbeitslose. „Die strengeren Förderauflagen werden dem Gründerklima in Deutschland gut tun. Nicht nur Steuer- und Beitragszahler profitieren, sondern letztlich auch die Existenzgründer selbst“, sind die IHKs überzeugt. [mehr]
19.05.2011: Umfrage der IHK-Organisation: Unternehmen setzen verstärkt auf Weiterbildung
Die Unternehmen investieren in diesem Jahr deutlich mehr in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Das ergibt die neue Umfrage „Weiterbildung 2011", die die IHK-Organisation heute in Berlin vorgelegt hat. Ihr liegen über 14.000 Unternehmensantworten zugrunde.
Woran es aus Sicht der Betriebe häufig mangelt, sind betriebsspezifische und damit auch aus Sicht der Unternehmen lohnenswerte Weiterbildungsangebote. Hier sind die Bildungsträger gefordert, stärker auf die Bedürfnisse der Betriebe einzugehen. [mehr]
31.03.2011: Die IHK-Organisation zum schnellen Ausstieg aus der Kernenergie
Besonnenheit und Transparenz müssen jetzt Trumpf sein. Wegen der grundlegenden Bedeutung der Energieversorgung von Haushalten, öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen ist vor allem die Frage zu beantworten, wie wir Deutschland auch künftig sicher und bezahlbar mit Strom versorgen. [mehr]
21.02.2011: Rahmenbedingungen für Innovationen müssen weiter verbessert werden
Gute Rahmenbedingungen für Forschung und Entwicklung (FuE) sind aus Sicht der Unternehmen die beste Technologiepolitik. Die Sicherung des Fachkräftebedarfs und Maßnahmen zur Stärkung der Kapitalbasis von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sind dabei von besonderer Bedeutung. Zudem sollte der Zugang von KMU zu den FuE-Einrichtungen im Land erleichtert werden. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer baden-württembergweit von den Industrie- und Handelskammern (IHK) im Jahr 2010 durchgeführten Unternehmensbefragung zur Technologiepolitik in Baden-Württemberg, an der sich mehr als 700 Unternehmen aller Industriebranchen und ausgewählter Dienstleistungsbranchen beteiligt haben.
21.02.2011: IHK-Fachkräftetool: Berufe mit besten Beschäftigungschancen abrufbar
Als Diplomingenieurin der Elektrotechnik, Meister der Lagerwirtschaft, CAD-Fachkraft oder Fachkrankenschwester kann man guten Mutes in die Zukunft blicken. Schwieriger sind die beruflichen Perspektiven für Küchenhilfen, Helfer im Fotolabor, Regalauffüller oder Industrieelektrikerinnen. Welche Berufe die besten Beschäftigungschancen in Baden-Württemberg haben, steht ab sofort auf der Internetplattform www.bw.ihk.de/wa. Der IHK-Fachkräftemonitor, eine interaktive Anwendung, wurde mit aktuellen Daten bestückt und liefert für 49 Berufe und Berufsgruppen aus 14 Branchen Trendaussagen über Angebot und Nachfrage bis zum Jahr 2025.
09.02.2010: IHK-Organisation erwartet für 2011 drei Prozent Wachstum -Aktuelle Konjunkturumfrage vorgestellt
Die Wirtschaft wächst in diesem Jahr kräftig weiter. Das ist das Ergebnis der bundesweiten IHK-Konjunkturumfrage Jahresbeginn 2011, die heute in Berlin vorgestellt wurde
Insgesamt erwartet die IHK-Organisation für 2011 ein Wachstum von drei Prozent. Die Geschäftserwartungen der Unternehmen verbessern sich in der ganzen Breite der Wirtschaft. Der Schwung kommt dabei aus dem Inland und – stärker als gedacht – aus dem Ausland. Die Umfrage zeigt, dass die Betriebe dem Aufschwung vertrauen, sie investieren und stellen ein. So erreichen die Investitionsabsichten zu Jahresbeginn 2011 einen Rekordwert. Und auch die Beschäftigungspläne zeigten deutlich nach oben. Für 2011 rechnen die IHKs mit 300.000 zusätzlichen Beschäftigten und durchschnittlich 2,9 Millionen Arbeitslosen.
02.02.2011: Rohstoffstrategie nicht verwässern! IHKs fordern offene Weltmärkte
Zugang zu den internationalen Märkten, Erleichterung des Rohstoffabbaus in der EU und effiziente Rohstoffnutzung: Das sind die aus Sicht der IHK-Organisation richtigen Ansatzpunkte der EU-Rohstoffstrategie.
Der zentrale Dreiklang der EU-Rohstoffstrategie ist richtig. Jetzt gilt: Auf die Umsetzung kommt es an. Die Maßnahmen müssen sich daran messen lassen, ob und wie sie einer Rohstoffklemme in Europa entgegenwirken können. Oberste Priorität sollten Verhandlungen zu Rohstoffabkommen haben, die den freien Zugang zu Märkten sichern. In einer wachsenden Welt mit großer industrieller Dynamik führt an der Erschließung neuer Lagerstätten kein Weg vorbei. [mehr]
01.02.2011: Lage auf dem Ausbildungsmarkt hat sich weiter verbessert - Paktpartner halten auch 2010 ihre Zusagen ein
Obwohl viele Betriebe die Entscheidung über Ausbildung noch im Schatten der Finanz- und Wirtschaftskrise getroffen haben, konnten die Paktpartner heute eine erfreuliche Bilanz für das vergangene Jahr ziehen.
Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt hat sich 2010 weiter verbessert, heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung der Wirtschaftsverbände, Bundesministerien, der Kultusministerkonferenz und der Bundesagentur für Arbeit. Die demografische Entwicklung habe in manchen Regionen sogar dazu geführt, dass zahlreiche ausbildungswillige Betriebe keine passenden Bewerber gefunden hätten. [mehr]
31.01.2011: Deutschland muss ein Motor für Bildungsreformen sein - IHK-Organisation zur Schulabbrecher-Mitteilung der EU-Kommission
Die Schulabbrecherquote liegt in Europa über 14 Prozent und in Deutschland bei acht Prozent. Sie zu senken, ist nach Einschätzung der IHK-Organisation ein Gebot der Stunde".
Die am heutigen Montag vorgelegte EU-Kommissionsmitteilung zur Senkung der Schulabbrecherquote kommentiert die IHK-Organisation wie folgt:
Die Europäische Kommission weist zu Recht darauf hin, dass frühzeitige Einblicke in die berufliche Praxis den Übergang von der Schule in die Arbeitswelt erheblich erleichtern.
Daher werden sich Länder, Bundesregierung und Wirtschaft in den nächsten Jahren gemeinsam intensiv der Verbesserung der Ausbildungsreife und der Berufsorientierung widmen. Das haben sie kürzlich bei der Verlängerung des Ausbildungspaktes vereinbart.
So sagt die Wirtschaft beispielsweise zu, jeder interessierten Schule einen Partnerbetrieb zu vermitteln. Der Pakt ist somit nicht nur ein nationales, sondern auch ein europäisches Leuchtturmprojekt, um die Bildungsziele der neuen EU-Wachstumsstrategie Europa 2020 erfolgreich umzusetzen.
Deutschland muss auch in Europa ein Motor für notwendige Bildungsreformen sein. Denn Bildung ist der Schlüssel, um dem bereits heute spürbaren Mangel an qualifizierten Arbeitskräften entgegenzuwirken.



Christian Beck